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Lagen-Porträt: Marcobrunn im Rheingau

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Als Thomas Jefferson am 6. April 1788 auf einer Reise den Rhein entlang nach Frankfurt kam, bezog er Quartier im »Rothen Haus«, einem wenige Jahre zuvor im Stil des Barock neu erbauten Hotels im Besitz des Weinhändlers Johann Adam Dick. Dick durfte sich damit rühmen, das Äquivalent von etwa einer halben Million Flaschen Wein im Keller liegen zu haben, vieles davon vermutlich im Fass. Dieser Umstand dürfte Jeffersons Wahl maßgeblich beeinflusst haben. Auf der Weinkarte jedenfalls fand er den Rheinwein, zumal den rheingauer, in enzyklopädischer Tiefe, allein die Jahrgänge reichten zurück bis ins Jahr 1726. Die teuersten Gewächse stammten aus Johannisberg, Rüdesheim, Hochheim und aus dem Marcobrunn. Das ist besonders darum bemerkenswert, weil der Marcobrunn [...] Voir l'article complet sur Falstaff

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